Um die einige Anwendungsmöglichkeiten zu zeigen,
sind hier Scheiben animiert, die man sich unter „Kopiervorlagen“
herunterladen und selbst anfertigen kann. Mit
einem Klick auf die rechten Bilder, können Sie die Scheiben in Bewegung setzen.
1.) „Hämmernde Schmiede“
Stampferscheibe Nr.XIX aus der
Sammlung der Sternwarte Kremsmünster. Man muss nur 8 Sehschlitze ausschneiden, das Original passt auch auf eine A3 Seite. |
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2.) „Zorniges Gesicht“,
auch eine Stampferscheibe aus Kremsmünster, bei der besonders gut zu demonstrieren ist, wie die – einzeln betrachtet - physiognomisch unterschiedlichen Köpfe, in der Bewegung zu einem Charakter verschmelzen. Also der bekannte Effekt, dass man sich entweder auf das Detail oder die Bewegung konzentrieren
muss bzw. kann. |
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3.) „Farbkreise“
von Simon Stampfer,
die es in verschiedenen Sammlungen gibt. Hier ist die ist Verbindung zu Christian Doppler bzw. den physikalischen Aspekten des stroboskopischen Wahrnehmens gut zu
sehen. Diese Scheibe betreibt man am besten mit einem regulierbaren Motor (Bohrmaschine), um Farbveränderungen gut zu sehen.
Farbverschiebungen, die mit Frequenzen zusammen
hängen sind hier im Ansatz zu finden. |
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4.) Diese Scheibe „Demonstration
von scannen“ (von Otto gezeichnet)
funktioniert nur mit einem sehr schnell drehenden Motor. Ein „S“ ist
in 12 Teile („Bits“) zerlegt. Bei sehr schnellem Drehen
nimmt das Auge wieder ein S wahr.
Dieser Versuch wurde bereits von Simon Stampfer (siehe Originalschrift
in „Geschichte“) angestellt. Das Abtasttheorem mit
seinen weitreichenden Anwendungen bzw. Folgen hat hier eine seiner
Wurzeln. |
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5.) „Simon Stampfer lehrt Christian Doppler das Laufen“
wurde für das Simon Stampfer Symposion an der TU Wien von Otto Beck gezeichnet.
Der ironische Titel hat nur Erinnerungszweck. Eigentlich geht es um eine
Einstiegshilfe zum Zeichnen von Animationen mit Hilfe der gerasterten Matrix. Man kann versuchen die laufende Figur in jeder Phase fertig zu
zeichnen. |
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6.) „Tänzerin“
Diese Scheibe ist nach einem Vorbild aus der reichen französisch (belgisch)-angelsächsischen Produktion gefertigt. Hier kann man
das bis heute gültige Prinzip der Konstruktion von Trickfiguren sehen:
den Aufbau der Figur aus geometrischen Körpern. |
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7.) „Artist auf einem Pferd“
Mit Hilfe der Fotografie ( Sequenzfotografie ) wurden schon früh Bewegungsstudien angestellt. Um diese einzelnen Fotos wieder
zu einer Bewegung zusammen zufassen, wurden auch stroboskopische
Scheiben gedruckt. Der Wunsch, immer längere Sequenzen zu fotografieren und wiederzugeben trieb die Entwicklung der Kinematographie voran. |
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| 8.) Arbeiten von Florian Juliano |
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Clown |
Fisch |
Rakete |