Einleitung
Die Kopiervorlagen und Erklärungen
für
die Selbstherstellung von
Stroboskopischen Scheiben sind eine Hilfe, um ohne vorgefertigte und vor
gedruckte und vor gestanzte Originale (siehe „ Bezugsquellen“) solche
Objekte zu machen.
Die Kopiervorlagen sind Eigentum der Autoren und dürfen ohne deren Zustimmung
nur für schulische bzw. wissenschaftliche Zwecke verwendet werden.
Die hier ausgedachten Methode sollte so einfach wie möglich sein,
um auch einer großen Gruppe unterschiedlich geschickter Menschen
in einer Stunde einen Rückblick auf die entscheidenden Schritte zur
Entwicklung des Films bzw. - fast noch wichtiger - des Scannens von Informationen
zu geben.
Der Physik- und Kunstunterricht sind dafür prädestiniert.
Hier sieht man SchülerInnen des Akademischen Gymnasiums im Schuljahr 2004/05
beim Erstellen von Scheiben im Haus der Natur:

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Material
Nötig sind:
-
Kopierapparat bis A3 schwarz-weiß oder farbig für Papier bis ca. 165 g/m²
-
Papier mit ca. 165 g/m² bzw. für besonders stabile Bauweise Karton mit einer
Stärke von 300-600 Gramm als Zwischenlage
-
Scheren, Messer, Lochstanze oder Bohrer 6mm
-
Klebstoff
-
Schraube (Torband- bzw. Rundkopfschraube 6 mm Durchmesser 80 mm lang, 2
Muttern 6 mm, 4 Beilagscheiben) wie abgebildet
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Arbeitsschritte
1.

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Abb. 1:
Kopiervorlage für die Herstellung der Grundscheibe aus Pappe und
für weitere Zeichnungen. Am besten auf ca. 130 bis 160 gr. Papier
kopieren und dabei auf A3 vergrößern.
Kopien vorne und rückseitig auf die Pappe aufkleben (am besten
mit Haftspray) und mit Schere oder Messer ausschneiden. Das 6 mm Loch
in der Mitte ausstanzen oder bohren.
Die Arbeit mit der Pappe muss man sich nur einmal machen.
Weitere Blätter - ob selbst gezeichnet oder „herunter geladen“ -
werden einfach auf den schon ausgeschnittenen Karton geheftet.
Sie müssen nur die 12 Schlitze erhalten. |
2.

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Abb. 2 :
Kopiervorlage für die Rückseite
mit der schwarzen Kreisfläche, in welche die
12 Sehschlitze geschnitten werden.
Auch diese Rückseite muss man sich nicht zu jeder neuen Vorderseite wieder machen. Die 12 Sehschlitze müssen nur jedesmal mit den 12
Schlitzen der Vorderseite in Deckung gebracht werden. |
3.

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Abb. 3 :
Kopiervorlage Haltergriff. Auf mindestens 160 gr. Papier kopieren. Soweit
vergrößern, dass die Löcher für die
Schraube
(6 x 80 mm) 7 mm groß sind. In der Regel von A4 auf A3. Die
Löcher am besten ausstanzen. |
4.

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Abb. 4 :
Haltegriff zusammen stecken und Schraube von unten nach oben durch die 2 bzw.4 Löcher schieben. |
5.

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Abb. 5 :
Reihenfolge der Beilagscheiben, Muttern und Matrix.
Man braucht eine Schraube mit halbrundem Kopf und langem, glatten
Schaft, der nur am Ende ein kurzes Gewinde hat mit 6 mm Durchmesser und
ca. 80mm Länge. Diese Schrauben bekommt man unter verschiedenen
Bezeichnungen in jedem Baumarkt (z.B. „Torbandschrauben“). Dazu 4
Beilagscheiben (am besten
sog. Karosseriescheiben mit großer Fläche) und 2 Sechskantmuttern für
6mm
Schraube.
Gerasterte Seite am besten in Richtung Griff montieren, weil die Blickrichtung
auf die schwarze Rückseite durch die Sehschlitze auf einen Spiegel (z.B. auf einem Tisch) so bequemer ist.
Die gezeichnete (gerasterte) Seite sollte z.B. mit einer Lampe
möglichst hell beleuchtet sein. |
6.

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Abb. 6 :
Detailansicht:
Die Muttern auf beiden Seiten der Scheibe gegen die Beilagscheiben so fest wie möglich mit 2 Zangen oder Gabelschlüsseln
festziehen, damit sich die Scheibe beim Drehen nicht lockert. |
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Betrachten der Scheibe
Wie auf den alten Darstellungen zu sehen, blickt man auf die schwarze Hinterseite
durch die Sehschlitze auf einen Spiegel, in welchem man die bezeichnete
Scheibeseite erblickt.

Die bezeichnete Scheibe sollte so hell wie möglich
beleuchtet sein (ohne dass der Betrachter geblendet wird!), damit das
Nachbild auf der Netzhaut intensiv ist und damit lange anhält. Umgekehrt
sollte die schwarze Seite so dunkel wie möglich gehalten sein, damit in
der Dunkelphase kein Lichtreiz ins Auge fällt.
Man bringt die Scheibe mit den Fingern in Drehung bis eine relativ ruckfreie
Bewegung erscheint.

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